Ergebnissen der Europäischen Investitionsbank (EIB) Investment-Survey 2025: Österreichische Unternehmen treiben grüne, digitale und KI-Investitionen voran trotz wirtschaftlicher Druck

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Laut den neuesten Ergebnissen der Europäischen Investitionsbank (EIB) Investment-Survey gehört Österreichische Unternehmen investieren weiterhin auf sehr hohem Niveau, wobei 90 % aktiv in grüne Technologien, Digitalisierung und KI investieren, trotz wirtschaftlichem Druck und steigender Kosten. 45 % der Unternehmen nutzen bereits KI, während mehr als die Hälfte in Energieeffizienz investiert, was auf einen strategischen Wandel hin zu Produktivität, Resilienz und Klimaschutz hinweist. Dieser integrierte Grün-Digital-KI-Ansatz positioniert Österreich unter den Vorreitern Europas in der nachhaltigen und wettbewerbsfähigen Unternehmensumwandlung.

Österreichische Unternehmen zeigen eine starke wirtschaftliche Widerstandsfähigkeit, indem sie weiterhin stark in grüne Technologien, Digitalisierung und künstliche Intelligenz (KI) investieren, selbst angesichts steigender Kosten, geopolitischer Unsicherheiten und anhaltender Arbeitskräftemängel. Laut den neuesten Ergebnissen der Europäischen Investitionsbank (EIB) Investment-Survey gehört Österreich weiterhin zu den EU-Spitzenreitern in Bezug auf Investitionsintensität und die Einführung fortschrittlicher Technologien, die Produktivität, Nachhaltigkeit und langfristige Wettbewerbsfähigkeit unterstützen.

 

Außerordentlich hohe Investitionstätigkeit in einer volatilen Wirtschaft

Etwa 90 % der österreichischen Unternehmen berichteten über aktive Investitionen, wodurch Österreich weit über dem EU-Durchschnitt liegt. Obwohl die gesamten Investitionsvolumina robust bleiben, werden rund zwei Drittel der Investitionsausgaben auf den Ersatz und die Modernisierung bestehender Vermögenswerte gerichtet, anstatt auf Expansion.

Dies spiegelt eine bewusste strategische Verschiebung wider hin zu:

  • Steigerung der Energieeffizienz,
  • Verbesserung der digitalen und KI-gestützten Produktivität und
  • Stärkung der Widerstandsfähigkeit gegenüber Energiepreisvolatilität und Lieferkettenstörungen.

 

Digitalisierung und KI bewegen sich von der Experimentierphase hin zu Kernoperationen

Österreich hebt sich sowohl durch die Breite als auch die Tiefe der digitalen Adoption hervor:

  • 87 % der Unternehmen haben mindestens eine fortschrittliche digitale Technologie implementiert.
  • Rund 60 % nutzen mehrere digitale Technologien in verschiedenen Geschäftsbereichen.
  • 45 % der österreichischen Unternehmen berichten über den Einsatz von künstlicher Intelligenz (KI) in mindestens einem Teil ihrer Operationen—über dem EU-Durchschnitt.

KI wird am häufigsten eingesetzt in:

  • Prozessautomatisierung und -optimierung,
  • Datenanalyse und -prognosen,
  • Kundendienst und Marketing und
  • Entscheidungsunterstützungssystemen.

Dies zeigt, dass die KI-Einführung in Österreich zunehmend strukturell erfolgt und Produktivitätsgewinne und Kostensenkungen unterstützt, anstatt auf Pilotprojekte beschränkt zu sein.


Klimainvestitionen werden zu einer strategischen und KI-gestützten Priorität

Klimaschutz ist nun fest in der Unternehmensstrategie verankert:

  • Nahezu alle österreichischen Unternehmen berichten über Maßnahmen zur Reduzierung von Treibhausgasemissionen.
  • Mehr als 50 % investieren in Energieeffizienzmaßnahmen, was den EU-Durchschnitt übertrifft.
  • Rund ein Drittel der Unternehmen sieht den grünen Übergang als klare Geschäftschance, insbesondere in den Bereichen saubere Energie, kohlenstoffarme Produkte und digitale Klimaschutzlösungen.

Bemerkenswert ist, dass rund 75 % der Unternehmen berichten, dass der Klimawandel bereits ihre Geschäftstätigkeit beeinflusst. Dies hat die Nutzung digitaler und KI-gestützter Werkzeuge erhöht für:

  • Energiemanagement und -optimierung,
  • Emissionsüberwachung und
  • Klimarisikobewertung und Szenarioanalyse.

 

Kompetenzen, Innovation und Herausforderungen in der Arbeitswelt

Obwohl die Investition in Technologie stark ist, stehen die Unternehmen vor wachsenden Beschränkungen im Bereich Humankapital:

  • Fachkräftemangel—insbesondere in den Bereichen Digital, KI und Ingenieurwesen—bleiben eines der bedeutendsten Hindernisse für Investitionen.
  • Viele Unternehmen kombinieren KI- und Digitalinvestitionen mit Weiterbildungs- und Umschulungsprogrammen, um Kompetenzlücken zu schließen und wettbewerbsfähig zu bleiben.

Österreich zeigt auch eine allmähliche Verbesserung der Geschlechterdiversität, mit einem zunehmenden Anteil an Unternehmen, die berichten, dass Frauen mindestens 40 % der Führungspositionen innehaben, insbesondere bei KMU und Dienstleistungsunternehmen.

 

Günstige Finanzierungsbedingungen unterstützen KI- und Grüninvestitionen

Der Zugang zu Finanzmitteln bleibt günstig:

  • Nur 4 % der österreichischen Unternehmen werden als finanziell eingeschränkt eingestuft, weit unter dem EU-Durchschnitt.
  • Etwa 70 % der Investitionen werden durch interne Mittel finanziert, was auf solide Bilanzen hinweist.
  • Der Rest wird durch Bankkredite, öffentliche Zuschüsse und EU-gestützte Finanzierungen unterstützt, einschließlich Instrumenten, die auf grüne und digitale (einschließlich KI-) Investitionen abzielen.

Trotzdem führen Unternehmen weiterhin hohe Energiekosten, regulatorische Unsicherheiten und Arbeitskräftemangel als Schlüsselfaktoren an, die Investitionsentscheidungen beeinflussen.


Ausblick: Produktivität, Resilienz und Wettbewerbsfähigkeit durch KI und Nachhaltigkeit

Die Ergebnisse der EIB-Umfrage zeigen, dass österreichische Unternehmen nicht auf wirtschaftlichen Druck zurückziehen. Stattdessen verlagern sie Kapital in Richtung KI-gestützte Digitalisierung, Energieeffizienz und Klimawiderstandsfähigkeit und stärken so die Produktivität und langfristige Wettbewerbsfähigkeit. Dieser integrierte Ansatz positioniert Österreich als Vorreiter beim doppelten grünen und digitalen Übergang Europas, wobei KI zunehmend als entscheidender Ermöglicher beider dient.


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https://www.eib.org/en/press/all/2025-494-austrian-firms-push-ahead-on-green-and-digital-investment